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Was ist los im Kindergarten Regenbogenweg?

Was sollte hier gebaut werden und warum ist nun abgesperrt?

Aktuell ist die Parkplatzsituation eine reine Katastrophe und seitens der Gemeinde wurde es verabsäumt eine ganzheitliche Lösung zu finden.

Die bisher genutzten Parkplätze befinden sich auf Grundstücken der Familie Werner und Bettina Roth und grenzen unmittelbar nördlich bzw. östlich an den Kindergarten an.

Diese Parkflächen wurden der Gemeinde Neuhofen bislang kostenlos zur Verfügung gestellt. Von Seiten der Gemeinde wurde dafür zu keinem Zeitpunkt ein Entgelt bezahlt. Auch die Haftung für allfällige Ereignisse auf diesen Flächen wurde bislang von der Familie Roth getragen.

Seitens der Familie Roth hätte es für das Gebiet rund um den Kindergarten eine ganzheitliche Lösung gegeben, die die Parkplatzsituation, mehrere Gehwege sowie ein Konzept für „Leistbares Wohnen“ inklusive Möglichkeiten für kleinere Geschäfte oder gewerblich genutzte Praxisflächen berücksichtigt hätte. Im Zuge dessen wäre das bereits im Jahr 2015 gewidmete Grundstück 2/10 angrenzend an den Kindergarten exklusiv nur den Neuhofner Bürgern zur Verfügung gestanden.

Das Projekt wurde auch dem unabhängigen Gestaltungsbeirat vorgestellt, den die Gemeinde Neuhofen bereits vor Jahren eingerichtet hat. Die drei unabhängigen Architekten dieses Gestaltungsbeirates beurteilten das Projekt einstimmig als sehr gut und gefällig.

Nach mehreren Gesprächen mit der Frau Bürgermeister sowie der ÖVP Neuhofen, den Anrainern und der Welser Heimstätte als Wohnbauträger, kam es zu einer Kürzung der maximalen Anzahl an Wohneinheiten von 39 auf 28. Folgende Verbesserungen wären dabei trotzdem umgesetzt worden:

  • Kostenlose Parkplatzflächen für den Kindergarten Regenbogenweg
  • Gehweg zum Kindergarten über den Parkplatz Hanningerhof weiterhin möglich
  • Zusätzlicher Gehweg bei Verwirklichung des Projektes durch Welser Heimstätte
  • Weiterer Gehweg entlang der Straße bei der Ordination Dr. Schmid aufgrund kostenloser Grundabtretung
  • Schaffung gewerblich genutzter Flächen für kleinere Geschäften oder Praxen

All diese Angebote und Möglichkeiten wurden nach unserer Auffassung von Bürgermeisterin Petra Baumgartner sowie von ÖVP und Grünen ausgeschlagen und nicht ausreichend berücksichtigt. Letztlich wurde das geplante Projekt durch einen Gemeinderatsbeschluss mit dem Antrag auf Ausweisung eines Neuplanungsgebietes verhindert.

Dass die Grundeigentümer unter diesen Umständen nicht bereit sind, ihre privaten Grundstücke und Parkflächen weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen, ist daher aus unserer Sicht absolut nachvollziehbar.

Es kann nicht sein, dass private Grundeigentümer über Jahre Parkflächen kostenlos zur Verfügung stellen und auch noch die Haftung dafür übernehmen, während gleichzeitig politische Entscheidungen getroffen werden, die eine langfristige Lösung verhindern.

Die Gemeinde muss jetzt handeln und den vorgebrachten Lösungsvorschlag seitens der Familie Roth für eine entgeltliche Anmietung der Parkplatzflächen ehestmöglich umsetzen.

Die Parkplatz- und Gehwegsituation beim Kindergarten Regenbogenweg muss endlich gelöst werden. Es geht hier nicht um parteipolitische Befindlichkeiten, sondern um die Sicherheit und Lebensqualität unserer Kinder und Familien.

Aus unserer Sicht wurde hier eine große Chance auf eine nachhaltige Verbesserung der Situation vertan. Jetzt muss die Gemeinde Verantwortung übernehmen und ehestmöglich für eine vernünftige, sichere und dauerhafte Lösung sorgen.

Verfasser: Jürgen Lederhilger, FPÖ Fraktionsobmann